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Honig: Die heilende Süsse

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Verschiedene Sortenhonige haben unterschiedliche, biologische Wirkungen!

 

Schon 3000 vor Christus hat die Braut des sumerischen Königs Schu-Schin ihren Geliebten mit Honig verglichen. Heute noch zeugen viele Wandzeichnungen von der grossen Bedeutung des Honigs in Altägypten. In Israel, dem Land, wo Milch und Honig fliesst spielt Honig eine grosse Rolle. Im alten Testament wird er 54 mal erwähnt. Bei den Griechen wird die Produktion des Honigs zum ersten Mal  von Aristoteles erwähnt und der Honig wird von unzähligen Dichtern besungen. Die Römer als Nachfolger der griechischen Kultur übernahmen auch deren Wert-schätzung für Honig.

Der Dichter Vergil  beschreibt in seinem Epos „Der Landbau", wie die Bienen Honig machen. Honig ist auch in den heiligen Schriften der Inder erwähnt. Die mittelalterlichen Hochkulturen der Araber und der Byzantiner,  welche Honig ebenfalls hoch schätzten, überlieferten und retteten damit das Wissen um den Wert des Honigs bis ins späte Mittelalter. Im christlichen Mittelalter wurde Honig ebenfalls sehr geehrt.

Die Bedeutung des Honigs als Heilmittel hat über Jahrtausende Bräutigam, teuer meinem Herzen, Gross ist deine Schönheit, süss wie Honig. Löwe, teuer meinem Herzen, Gross ist deine Schönheit, süss wie Honig. Gesang der Prinzessin für den sumerischen König Schu-Schin, ca. 3000 vor Chr. Erste schriftliche Erwähnung des Honigs in der Geschichte Bienenzucht in Ägypten. ca. 600 JvC auch bis zu unserer Zeit überlebt.

Alle grossen Ärzte des Altertums von Hypocrates und Galen bis Paracelsus benutzten Honig in vielen ihrer Medizinrezepte.

Honig ist ein reines, unverändertes Naturprodukt mit hohem Gesundheitswert. Die Honigbiene produziert ihn als Konzentrat aus Nektar, Pollen und körpereigenen Enzymen. Das fertige Produkt lagert sie als Vorrat in selbst hergestellten Wachsgefässen, den Bienenwaben, ein. Zusammensetzung und Eigenschaften von Honig können in breiten Grenzen variieren, je nach seiner botanischen Herkunft.

Der Verzehr von Honig bewirkt einen langsameren und geringeren Blutzuckeranstieg im Vergleich zu Kristallzucker. Manche Honigsorten, z.B. Akazienhonig, sind deshalb als Süssungsmittel für Diabetiker geeignet. Durch die Honigeinnahme vermehren sich die nützlichen Bifidusbakterien im Darm. Die antibakterielle Aktivität von Honig gegen viele pathogene Keime erklärt die heilende Wirkung bei vielen bakteriell bedingten Krankheiten, z.B. bei Gastroenteritis, sowie bei Magen- und Darmgeschwüren. Honig wird auch heute noch als Wundheilmittel benutzt.

 

Publikationen und wissenschaftliche Reviews von Stefan Bogdanov:

 

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