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WundbehandlungSortenhonig

 

Honig ist ein uraltes Naturheilmittel zur Wundbehandlung. Mit zunehmenden Resistenzproblemen bei konventionellen antibakteriellen Medikamenten, nimmt die Bedeutung von Honig als Wundheilmittel wieder zu.

In der Schweiz hat Kathrin Rieder Honig in verschiedenen Situationen im Spital angewendet. Im Universitätsspital von Limoges hat Prof. Descottes, Honig in hunderten von Fällen erfolgreich benutzt. Meistens wird natürlicher, unbehandelter Honig eingesetzt. In westeuropäischen Spitälern muss der Honig in der Regel sterilisiert sein.

Honig bewirkt auf der Wunde einen raschen Rückgang des Wundödems (Wasseransammlung im Gewebe) stimuliert die Bildung von neuem Bindegewebe und reinigt die Wunde von abgestorbenen Zellen. Zusätzlich hemmen das Honigperoxyd und die weiteren Honiginhibine die Vermehrung von Bakterien.

Es kann vorkommen, dass durch die hohe Zuckerkonzentration in der Wunde anfänglich ein leichtes Ziehen oder leichte Schmerzen spürbar werden. Durch die Verdünnung mit dem Wundwasser verschwinden diese Symptome.

Grössere Wunden sollten von einem Arzt versorgt werden, damit mögliche Komplikationen frühzeitig erkannt werden.

Die Anwendung

  • Es ist nicht nötig, die Wunde vorher zu desinfizieren, da der Honig selbst desinfizierend wirkt
  • Honig WundbehandlungAuf eine Gaze oder ein sauberes Baumwolltuch wird so viel Honig aufgetragen, dass sich die Wunde vollständig mit Honig bedecken und füllen lässt. Es stört nicht, wenn Honig auf die Haut kommt. Die Gaze muss nicht steril sein.
  • Der Verband wird täglich oder jeden dritten Tag gewechselt.
  • Beim Wechsel des Honigverbands muss die Wunde nicht vom Honig gereinigt werden, da sich dieser „auflöst“ oder an der Gaze haften bleibt (feuchter Verband).
  • Bei jedem Verbandswechsel werden die Krusten am Wundrand sowie das sich lösende Material in der Wunde mit einer Pinzette entfernt. Man kann dies auch unter fliessendem Wasser mit einer weichen Zahnbürste tun. Nicht entfernte, abgestorbene Zelltrümmer würden den Heilungsprozess stören.
  • Nach der Reinigung wird die Wunde mit reichlich Gaze gepolstert, damit die Wundflüssigkeit aufgesogen wird.
  • Ein mal wöchentlich die Wunde mit flüssigem Betadin austupfen und danach mit Honig bestreichen und wieder verbinden.
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